Dr. Jennifer Adolph Associated Researcher, Chair for Corporate Sustainability Management, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Jennifer Adolph ist Beraterin und Wissenschaftlerin in den Bereichen des strategisches Nachhaltigkeitsmanagement und Compliance. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf wissenschaftlich fundierten Lösungen für Nachhaltigkeitsherausforderungen von kleinen und mittleren Unternehmen. Neben ihrer Beratungstätigkeit hält sie Vorlesungen zum Thema Nachhaltigkeitsmanagement und CSR in Deutschland. Ihre Forschungsergebnisse wurden in internationalen Fachzeitschriften veröffentlicht, darunter im „Journal of Business Ethics“, „Business Strategy and the Environment“, und „CSR and Environmental Management“. Sie promovierte in Nachhaltigkeitsmanagement an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.
Judith Bauder Forscherin, European University Institute

Judith Bauder ist als Forscherin für internationales Recht und Menschenrechtsschutz am European University Institute (EUI) in Florenz tätig. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im internationalen Menschenrechts- und Umweltrecht, insbesondere bei den menschenrechtlichen und umweltbezogenen Pflichten von Unternehmen im Rahmen ihrer Sorgfaltspflichten. In ihrer Dissertation untersucht sie die Auseinandersetzung von Unternehmen mit diesen Pflichten, unter anderem anhand des deutschen Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes und mit Blick auf die Umsetzung der EU-Richtlinie über die unternehmerischen Sorgfaltspflichten im Bereich der Nachhaltigkeit (CSDDD). Sie hat eine Taxonomie der durch die CSDDD geschützten Rechte und Pflichten entwickelt. Dieses Forschungsergebnis dient als Grundlage für den Sorgfaltspflichtenprozess in Unternehmen.
Prof. Dr. Grischa Beier Forschungsgruppenleiter, RIFS

Prof. Dr. Grischa Beier ist Forschungsgruppenleiter am RIFS Potsdam und hat seit 2023 eine Professur für Nachhaltigkeit in der Digitalisierung an der Universität Potsdam inne. Er beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Digitalisierung, nachhaltiger Transformation und der Zukunft der Industrieproduktion. Als Leiter der Forschungsgruppe Digitalisierung und Transformation zur Nachhaltigkeit untersucht er die sozialen und ökologischen Folgen einer zunehmend digitalisierten und vernetzten Industrieproduktion. Zuvor war er von 2006 bis 2014 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer IPK im Bereich der virtuellen Produktentstehung tätig und promovierte 2014 an der TU Berlin. Sein fachlicher Fokus liegt auf den sozialen und ökologischen Auswirkungen einer digitalisierten und vernetzten Industrieproduktion.
Dr. Matthias Fertig-Müller Associated Researcher, Chair for Corporate Sustainability Management, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Dr. Matthias Fertig-Müller ist Professional und Wissenschaftler in den Bereichen strategisches Nachhaltigkeitsmanagement sowie Wirtschaft und Menschenrechte tätig. Der Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der Verbindung von Praxis und Wissenschaft, um evidenzbasierte Lösungen für praktische Probleme zu finden. Neben seiner Tätigkeit in der Industrie hält er Vorlesungen zu den Themen „Wirtschaft und Menschenrechte“ sowie „Nachhaltiges Lieferkettenmanagement“ an verschiedenen Universitäten in Deutschland. Seine Forschungsergebnisse wurden in internationalen Fachzeitschriften veröffentlicht, darunter im „Journal of Business Ethics“ und in „Business Strategy and Development“. Er promovierte im Fach Nachhaltigkeitsmanagement an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.
Prof. Dr. Dr. h.c. Ulla Gläßer, LL.M. Professorin, Europa-Universität Viadrina

Prof. Dr. Dr. h.c. Ulla Gläßer, LL.M., ist Inhaberin der Professur für Mediation, Konflikt-management und Verfahrenslehre an der Europa-Universität Viadrina. Sie beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Konfliktmanagement in der Wirtschaft sowie mit außergerichtlichen Beschwerdemechanismen im Feld Wirtschaft, Menschenrechte und Umwelt. Zudem ist sie wissenschaftliche Leiterin des Master-Studiengangs Mediation und Konfliktmanagement und Co-Direktorin des Instituts für Konfliktmanagement. Ihr fachlicher Fokus umfasst die Methodik, die rechtlichen Rahmenbedingungen und die Qualitätssicherung außergerichtlicher Konfliktbearbeitungsverfahren sowie gerichts-verbundene Mediation.
Priv.-Doz. Dr. Janne Mende Forschungsgruppenleiterin, Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht

Priv.-Doz. Dr. Janne Mende ist seit 2020 W2-Forschungsgruppenleiterin am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht. Als Politikwissenschaftlerin forscht sie zu internationalen Beziehungen, globalen Ordnungen und Menschenrechten. Für ihre Arbeit erhielt sie 2022 den Franz-Xaver-Kaufmann-Preis. In ihrer Forschungs-gruppe MAGGI (The Multiplication of Authorities in Global Governance Institutions) untersucht sie die Governance-Autorität staatlicher, zwischenstaatlicher und nicht-staatlicher Akteure in der Europäischen Union und den Vereinten Nationen. Darüber hinaus leitet sie DFG-Projekte zu Wirtschaft und Menschenrechten und ist seit November 2024 stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft.
Zu den Speaker*innen der weiteren Sessions
Plenumsdiskussion: Resilienz - Nachhaltigkeit neu definiert?
Nachmittagssessions in Block 1 (13:30 – 14:45 Uhr)
- KI im Spannungsfeld von geopolitischer Abhängigkeit, Regulatorik und unternehmerischer Verantwortung
- Funding the Shift: Making Transition Finance work for your Business (Workshop in English)
- Corporate Political Responsibility: Wie weit geht die Verantwortung der Wirtschaft?