Sustainable Development Goals

Die SDGs prägen seit 2015 die Nachhaltigkeitsdebatte und bieten ein globales Zielsystem für die gemeinsame Bewältigung der Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Das DGCN fördert den Beitrag der Wirtschaft zu den SDGs, indem es Unternehmen unterstützt, ambitionierte Ziele im Einklang mit den SDGs zu definieren und in der Praxis umzusetzen.

Die Vereinten Nationen verabschiedeten im Jahr 2015 die Agenda 2030 als Weltzukunftsvertrag für eine gerechtere und nachhaltigere Zukunft. Die enthaltenen 17 Sustainable Development Goals (SDGs) bieten als globales Zielsystem eine gemeinsame Sprache und einen Kompass für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Diese zu meistern bedarf, neben dem Engagement der Politik und Zivilgesellschaft auch das der Wirtschaft.

Die Innovations- und Investitionskraft der Wirtschaft ist für das Erreichen der SDGs elementar. Die SDGs formulieren nicht nur Herausforderungen, für deren Bewältigung die Beteiligung von Unternehmen unerlässlich ist. Sie ermöglichen es ihnen auch Risiken und Potenziale zu identifizieren, die durch verantwortungsvolle und nachhaltige Unternehmensführung angegangen werden können.

Es bleiben weniger als zehn Jahre um die Agenda 2030 umzusetzen. In Anbetracht des bisherigen langsamen Fortschritts hat der UN-Generalsekretär António Guterres Anfang 2020 zur „Decade of Action“ aufgerufen und den UN Global Compact mandatiert, die Wirtschaft zu mobilisieren.

Dem schließt sich das Deutsche Global Compact Netzwerk an, indem es Unternehmen bei der Auslegung und Umsetzung der SDGs unterstützt.

Mehr zum Hintergrund

Die Agenda 2030 fordert die Zusammenarbeit aller gesellschaftlichen Akteure für eine fristgerechte Umsetzung der SDGs. Die Bedeutung von Partnerschaften wird entsprechend durch ein eigenes Ziel, SDG 17 festgehalten.

Während die Politik die förderliche Anreizsysteme und Rahmenbedingungen schaffen soll, die Zivilgesellschaft gewährleisten soll, dass alle gesellschaftlichen Interessen (nach dem Motto „leave no one behind“) miteinbezogen werden, spielt die Wirtschaft angesichts ihrer Investitions- und Innovationskraft ebenfalls eine zentrale Rolle bei der Umsetzung der SDGs.

Dabei verfolgt der UN Global Compact bei der Mobilisierung der Wirtschaft für die Implementierung der SDGs einen prinzipienbasierten Ansatz:

  • Zunächst sollen Unternehmen im Einklang mit den Zehn Prinzipien (zu Menschenrechten, Arbeitsnormen, Umweltschutz und Korruptionsprävention) des UN Global Compact verantwortungsvoll handeln. Hierbei liegt der Fokus v.a. darauf, Risiken zu identifizieren und die negativen Auswirkungen ihres Handels zu minimieren.
  • Darauf aufbauend, bieten sich für Unternehmen Möglichkeiten einen positiven Beitrag zu Zielerreichung zu leisten und dabei neue Geschäftsmöglichkeiten zu entwickeln, so z.B. durch Investitionen in neue Verfahren und Technologien, innovative Lösungen und Produkte, Produktivität- und Resilienz-Steigerungsmaßnahmen sowie die Schaffung von Arbeitsplätzen.

Ein prinzipienbasierter Ansatz bedeutet also:

  • Unternehmen minimieren ihre negativen Auswirkungen im Sinne der 10 Prinzipien („Act Responsibly“)
  • Unternehmen maximieren ihren positive Beitrag zu den SDGs in dem sie Investitionen und Innovationen („Find Opportunities“) tätigen und neue wirtschaftliche Handlungsfelder erschließen

Unterstützung durch das Deutsche Global Compact Netzwerk

Das Deutsche Global Compact Netzwerk unterstützt Unternehmen ambitionierte Ziele zu definieren und in der Praxis umzusetzen.

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Ansprechpartnerin

Silke Düwel-Rieth

Wirtschaft & Sustainable Development Goals (SDGs)
silke.duewel-rieth@giz.de
+49 (0) 6196 797 108

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