Trainingsprogramm „Fit für Menschenrechte“ – Sorgfaltspflichten umsetzen, Lieferketten stärken

Menschenrechte achten – wie geht das konkret? „Fit für Menschenrechte“ unterstützt Unternehmen über mehrere Monate und mit fachlicher Begleitung durch Expert:innen bei der systematischen Umsetzung menschenrechtlicher Sorgfalt im Sinne der UN Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte, auf denen auch das 2023 in Kraft tretende Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz aufbaut. Besonders im Vordergrund stehen dabei die Ermittlung, Bewertung und Priorisierung menschenrechtlicher Risiken entlang der Wertschöpfungskette sowie die Ableitung von Handlungsansätzen zum effektiven Management identifizierter Risiken.

Die Zehn Prinzipien des UN Global Compact rufen Unternehmen auf, die Menschenrechte zu respektieren und sich nicht an Menschenrechtsverletzungen mitschuldig zu machen. Auch die UN Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte, und der Nationale Aktionsplan (NAP) der Bundesregierung zu ihrer Umsetzung sprechen von der unternehmerischen Verantwortung, die Menschenrechte zu achten – in dem was sie selbst tun, aber auch mit Blick auf die Liefer- und Wertschöpfungskette.

Von der Theorie in die Praxis

Aber was bedeutet das für die Praxis? Genau hier setzt das Schulungsprogramm „Fit für Menschenrechte“ des Deutschen Global Compact Netzwerks (DGCN) an. Das innovative Programm unterstützt Unternehmen über mehrere Monate und mit fachlicher Begleitung durch Expert:innen bei der systematischen Umsetzung menschenrechtlicher Sorgfalt im Sinne der UN Leitprinzipien auf denen auch das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) aufbaut.

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Ablauf des Programms

Ihre Vorteile auf einen Blick

  • Sie erhalten ein klares Verständnis über die menschenrechtlichen Risiken Ihres Unternehmens, insbesondere in der Lieferkette, entwickeln Ansätze zum wirksamen Management dieser Risiken und wissen, wo Sie relevante Informationen finden können.
  • Sie verstehen die Erwartungen an Unternehmen mit Blick auf menschenrechtliche Sorgfalt – von der Grundsatzerklärung bis zum Beschwerdemanagement – und die Vorteile eines proaktiven Risikomanagements. Sie sind in der Lage, relevante Kolleg:innen zu sensibilisieren und darüber die notwendigen Veränderungsprozesse im Unternehmen anzustoßen.
  • Durch den modularen Aufbau haben Sie die Möglichkeit, Gelerntes im eigenen Unternehmenskontext anzuwenden. Sie erhalten Feedback von Expert:innen und können sich in vertrauensvollem Rahmen mit Peers zu Herausforderungen und Lösungsansätzen austauschen.
  • Sie profitieren von der langjährigen Erfahrung des DGCN und der Trainer:innen in der Unterstützung von Unternehmen bei der Umsetzung menschenrechtlicher Sorgfaltsprozesse. Die bewusst kleine Gruppengröße gewährleistet eine intensive Betreuung.

Melden Sie sich hier für das Trainingsprogramm an!

Praktische Informationen, Teilnahme und Kosten

Woher weiß ich, ob „Fit für Menschenrechte“ das Richtige für mich ist?

In unserer Erfahrung eignet sich „Fit für Menschenrechte“ insbesondere für Unternehmen, die mit der konkreten Umsetzung menschenrechtlicher Sorgfalt beginnen möchten und sich hierbei Unterstützung und Austausch wünschen sowie für Unternehmen, die bereits wichtige Umsetzungsschritte getätigt haben, diese aber gern noch einmal reflektieren, stärken und weiterentwickeln möchten.

Sollten Sie sich unsicher sein, ob „Fit für Menschenrechte“ das Richtige ist, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Oftmals hilft ein persönliches Gespräch, zu verstehen, wie das Programm Ihnen weiterhelfen kann, oder ob möglicherweise andere Unterstützungsangebote besser zu Ihren Bedürfnissen passen. Hierfür wenden Sie sich bitte an Laura Curtze.

Wann und wo findet „Fit für Menschenrechte“ statt?

Das Trainingsprogramm "Fit für Menschenrechte" wird von dem UN GCD regelmäßig angeboten. Der nächste Durchlauf wird Mai bis Oktober 2022 angeboten. Die ganztägigen Trainingsmodule finden am 25. Mai und am 20. Oktober 2022 statt. Das Programm endet mit dem Abschlusswebinar am 2. November 2022

Sollte eine Durchführung als Präsenzveranstaltungen angesichts der geltenden Bestimmungen möglich sein, so werden die Trainingsmodule in Frankfurt am Main stattfinden. Sollte eine Durchführung als Präsenzveranstaltung mit angemessenem Hygienekonzept nicht möglich sein, so werden die Trainingsmodule virtuell durchgeführt.

 

 

Wie kann ich teilnehmen?

Wir freuen uns über Ihr Interesse. Anmelden können Sie sich hier

 Anmeldeschluss ist der 4. Mai 2022 Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, empfehlen wir eine zeitnahe Anmeldung.

Bitte beachten Sie, dass das Programm sich ausschließlich an Personen richtet, die mit der Umsetzung menschenrechtlicher Sorgfalt im eigenen Betrieb betraut sind. Die Teilnahme ist personengebunden. Eine Bestätigung der Teilnahme erfolgt nach Prüfung durch die Geschäftsstelle UN GCD.

Wieviel kostet die Teilnahme?

Die Teilnahme ist kostenpflichtig. Die Teilnahmegebühr versteht sich pro Person und richtet sich nach der Umsatzgröße. Unterzeichnende des UN Global Compact zahlen eine reduzierte Teilnahmegebühr. Bitte beachten Sie, dass etwaige Reisekosten von den Teilnehmenden selbst getragen werden müssen.

 

Unterzeichnende des UNGC

Nicht-Unterzeichnende des UNGC

Jahresumsatz < 500 Mio. Euro

1000 Euro

1300 Euro

Jahresumsatz > 500 Mio. Euro

2000 Euro

2600 Euro

Was passiert, wenn ich doch nicht teilnehmen kann?

Eine Anmeldung zum Programm ist grundsätzlich verbindlich. Sollten Sie nach Bestätigung Ihrer Anmeldung durch uns wider Erwarten doch nicht teilnehmen können, bitten wir um eine schriftliche Stornierung Ihrer Teilnahme. Diese ist bis 3 Wochen vor Veranstaltungsbeginn kostenlos möglich. Danach werden 30% des Teilnahmebetrags fällig. Bei einer Stornierung durch die Geschäftsstelle DGCN fallen keine Teilnahmegebühren an.

Was, wenn ich noch weitere Fragen habe?

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Laura Curtze.

 

Stimmen von Teilnehmenden

„Hilfreich fand ich die Bestandsaufnahme zu Beginn des Programms, um zu sehen, wo das eigene Unternehmen steht und was die nächsten priorisierten Schritte sein sollten. Gut fand ich auch, dass man Meilensteine und bewährte Herangehensweisen mit den anderen Teilnehmern diskutieren konnte. Das machte das große und zum Teil mit Berührungsängsten behaftete Thema menschenrechtliche Sorgfalt greif- und überschaubarer, vor allem für weitere Gespräche mit verantwortlichen Kollegen/innen.“
Referentin Unternehmensstrategie Nachhaltigkeit eines Automobilherstellers

„Gefallen hat mir die Ausgewogenheit der Qualifizierung: Mit dem theoretischen Hintergrundwissen und praxistauglichen Methoden gelingt es, menschenrechtliche Risiken zu erkennen, zu bewerten und ihnen verantwortungsvoll zu begegnen. Die Gruppendiskussionen boten vielfältige Perspektiven, und die individuelle Beratung schärfte den Fokus für die eigenen Handlungsfelder. Außerdem war das Programm durch die Kombination von Präsenzterminen und Webinaren zeitlich gut machbar.“
CSR-Managerin eines Technologieunternehmens

„Am Training gefiel mir die gelungene Mischung aus Experteninput, Austausch mit anderen UnternehmensvertreterInnen und Selbstreflexion. Als sehr wertvoll empfand ich außerdem den Ablauf über einen längeren Zeitraum, da so Inhalte aus der Theorie in die Praxis übernommen und anschließend Feedback eingeholt werden konnte. Durch das Training habe ich ein klareres Verständnis von menschenrechtlicher Sorgfalt, konnte es sukzessiv weiterbearbeiten und einen Fahrplan entwickeln. Ich kann das Programm sehr empfehlen.“
Nachhaltigkeitsmanagerin eines mittelständischen Unternehmens aus der Lebensmittelbranche

„Das Qualifizierungsprogramm kann ich wärmstens empfehlen. Besonders gut fand ich den Austausch innerhalb des Kurses mit den anderen Teilnehmenden sowie grundlegend das Konzept, dass der Kurs mich über mehrere Monate hinweg begleitet hat. Somit hat man die Chance, dass theoretisch erlangte Wissen in dem eigenen Unternehmen anzuwenden und direkt Feedback zu den geplanten oder sogar schon umgesetzten Maßnahmen zu erhalten. Darüber hinaus erhält man gute Einblicke darüber, wie andere Unternehmen mit ähnlichen Herausforderungen umgehen.“
Leiterin Nachhaltigkeitsmanagement eines führenden Werkstoffherstellers

Ansprechpartnerin

Laura Curtze  

Menschenrechte & Arbeitsnormen 
 Laura.Curtze@globalcompact.de
+ 49 (0) 30 7261 4 239

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