Sorgfaltspflicht in Hochrisikoregionen: Auswirkungen verstehen & Risiken erkennen (Learning-by-Sharing Workshop)

Frankfurt a.M.
Dieser Präsenz-Workshop konzentriert sich auf die praktische Umsetzung der erhöhten menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht in von Konflikten betroffenen und Hochrisikogebieten. In einem kollaborativen Ansatz wird der Workshop die Möglichkeit bieten, einen Überblick über internationale Standards zur unternehmerischen Verantwortung zu erhalten und blickt mit einem Peer-Learning Ansatz auf Herausforderungen und Lösungsansätze im Zusammenhang mit Geschäftstätigkeiten in zunehmend konfliktbetroffenen Umfeldern, um die Achtung der Menschenrechte in den Mittelpunkt stellen.
Datum & Uhrzeit / Date & time
Mittwoch, 15.10.2025, 11:00h – 16:00h
Ort / Location

Frankfurt am Main

Art der Veranstaltung / Event type
Workshop
Themenbereich / Topic
Social

In der heutigen globalen Wirtschaft sind Lieferketten vernetzter und komplexer denn je, und gleichzeitig nehmen Konflikte und Krisen zu. Unternehmen sind - sei es durch eigene Geschäftstätigkeiten oder über die Lieferkette - zunehmend mit Regionen konfrontiert, in denen Regierungen entweder nicht in der Lage oder nicht willens sind, grundlegende Menschenrechte zu schützen. 

In solchen herausfordernden Kontexten sind die Risiken für Menschenrechte erhöht – ebenso wie die Erwartungen an verantwortungsbewusstes unternehmerisches Handeln sowie die Anforderungen an die menschenrechtliche Sorgfaltspflicht. Damit letztere der Situation angemessen ist, sollten Unternehmen nicht nur ihre Auswirkungen auf die Menschen vor Ort identifizieren und bewerten, sondern auch die sich verändernden geopolitischen, sozialen und sicherheitsrelevanten Dynamiken sowie den Einfluss ihrer eigenen Präsenz kontinuierlich beobachten und analysieren.

Zielsetzung des Workshops:

Dieser interaktive Workshop bietet Unternehmen die Möglichkeit:

  • an einem offenen Austausch mit Praktiker*innen teilzunehmen, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen,
  • mehr Klarheit über unternehmerische Verantwortlichkeiten in Hochrisikogebieten und herausfordernden Kontexten zu gewinnen, und
  • Impulse von Praxisbeispielen zur Umsetzung der Sorgfaltspflicht in Hochrisikogebieten zu erhalten. 

Themenschwerpunkte:

  • Wann und wo sollten Unternehmen erhöhte Due Diligence durchführen? - Definition von CAHRA und Überblick über die sich verändernde Konfliktlandschaft
  • Was wird von Unternehmen erwartet, die in diesen Kontexten tätig sind? Anforderungen internationaler Standards und relevanter gesetzlicher Anforderungen
  • Empfehlungen, wie Unternehmen sich auf veränderte Konfliktdynamiken und relevante Menschenrechtsbedingungen einstellen und darauf reagieren können
  • Praxisinput: Eine Stimme aus der Praxis gibt Einblick, wie und wo sie erweiterte menschenrechtliche Sorgfalt praktizieren
  • Das Dilemma „Stay or Leave“ – Wie kann ein Unternehmen entscheiden, ob es in der Region bleibt oder sich zurückzieht? Was sind zentrale Überlegungen für einen verantwortungsvollen Rückzug?
  • Erfahrungsaustausch & Peer Learning – Welche Herausforderungen und Lösungen gibt es in der Praxis? Gemeinsamer Austausch mit anderen Teilnehmenden

Zielgruppe

Der Workshop richtet sich an eine ausgewählte Gruppe von Vertreter*innen aus Mitgliedsunternehmen des UN Global Compact Deutschland. 

Angesprochen werden alle interessierten Teams und Funktionen, die an der Umsetzung der menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht im Unternehmen beteiligt sind, wie z.B. aus den Bereichen Nachhaltigkeit, Compliance und Rechtsabteilungen sowie Einkauf, Supply Chain Management, Unternehmensstrategie, Security Management und Risk Management.

 

Der Workshop ist bereits ausgebucht, Sie können sich jedoch für die Warteliste eintragen:

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