Austausch mit Menschenrechtsbeauftragten

Gemeinsames Format mit dem Deutschen Institut für Menschenrechte (DIMR), das neu ernannten Menschenrechtsbeauftragten Raum für Austausch bietet.

Seit dem Inkrafttreten des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) sind Unternehmen dazu verpflichtet, umweltbezogene und menschenrechtliche Sorgfaltspflichten sowohl innerhalb ihres Unternehmens als auch entlang ihrer Lieferketten zu erfüllen. Für die Umsetzung dieser Verpflichtungen sieht das LkSG eine neue Funktion vor: die der Menschenrechtsbeauftragten. Diese tragen die Verantwortung für die Überwachung des Risikomanagements im Hinblick auf die Einhaltung der Sorgfaltspflichten und berichten regelmäßig an die Geschäftsführung.

Allerdings ergeben sich bei der praktischen Umsetzung zahleiche Fragen und Herausforderungen. Deshalb haben wir gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Menschenrechte (DIMR), das sektorübergreifende Format „Austausch mit Menschenrechtsbeauftragten" ins Leben gerufen. Dieses Format bietet neu ernannten Menschenrechtsbeauftragten unserer Mitgliedsunternehmen eine Plattform für den vertrauensvollen Austausch und Dialog mit anderen Menschenrechtsbeauftragten und ausgewählten Stakeholdern.

Informationen zur Teilnahme

Welche Vorteile bietet die Teilnahme am Austausch?

Die Teilnahme ermöglicht es Menschenrechtsbeauftragten, bewährte Praktiken untereinander zu teilen, gemeinsame Herausforderungen zu besprechen und sich untereinander zu vernetzen.

Wie oft und wann finden die Austauschsitzungen statt?

Wir bieten aktuell zwei vertrauliche Austauschrunden an, die jeweils halbjährlich für Präsenztreffen zusammenkommen. 

Die erste Runde richtet sich an Unternehmen, die seit 2023 unter das LkSG fallen (> 3.000 Mitarbeitende), die zweite an Unternehmen, die seit 2024 betroffen sind (1.000-3.000 Mitarbeitende).  

Bei Interesse an einer Teilnahme melden Sie sich gerne bei Sarah Hechler.

Impressionen von bisherigen Treffen der Runden

Neben dem vertraulichen Dialog mit anderen Menschenrechtsbeauftragten bietet jedes Treffen auch Möglichkeiten für den Austausch mit externen Expert*innen und Entscheidungsträger*innen, die im Rahmen von Inputs ihre Expertise teilen. Zu den bisherigen Inputgebenden zählten unter anderem: 

  • Richard Wilhelm, Referatsleitung im Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
  • Dr. Bärbel Kofler, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
  • Dr. Carsten Stender, Abteilungsleiter im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
  • Dr. Sigurt Vitols, Vice Chair der EFRAG Sustainability Reporting Technical Expert Group 

 

Ansprechpartner

Richard Hülsmann

Head of Social & Governance
richard.huelsmann@globalcompact.de
+49 30 232 537 110

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