Thesenpapier zur Zukunft der Nachhaltigkeitsberichterstattung

Die Berichtspflichten im Rahmen des European Green Deals müssen zielgerichtet, praxistauglich
und basierend auf den Erfahrungen der Erstanwender überarbeitet werden. Durch die Überarbeitung soll der Verwaltungsaufwand für Unternehmen in der Europäischen Union reduziert werden und der Fokus wieder auf dem eigentlichen Ziel der Regulatorik liegen: zusätzliche Investitionskapazitäten schaffen für eine nachhaltige Transformation der Wirtschaft sowie Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz der Unternehmen.

Die aktuelle politische Debatte zur Vereinfachung der Nachhaltigkeitsberichterstattung spiegelt –
mit zum Teil weitreichenden Forderungen – die gemeinsamen Ziele der Stakeholder und Unternehmen nicht wider. Eine vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit sowie eine sachliche und differenzierte Debatte mit den Anspruchsgruppen sind zur Verbesserung der European Sustainability Reporting Standards (ESRS) unerlässlich.

Zu diesem Zweck haben Allianz SE, BASF SE, Deutsches Rechnungslegungs Standards Committee e. V. (DRSC), EnBW Energie Baden-Württemberg AG (EnBW), Germanwatch e. V., Institut für Mitbestimmung und Unternehmensführung der Hans-Böckler-Stiftung (I.M.U.) und Universität Hamburg sowie Kapitalmarktakteure und Wirtschaftsprüfer sieben Thesen aufgestellt.

Mit unserer Unterzeichnung der Thesen möchten wir ein klares Zeichen setzen: Für eine praxistaugliche, ambitionierte und nachhaltige Berichterstattung!

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