Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder im UN Global Compact Netzwerk Deutschland, 

anlässlich des Internationalen Tags der Demokratie am 15. September und der Landtagswahlen, die gerade stattgefunden haben, lohnt es sich, daran zu erinnern: Der Erhalt freiheitlich-demokratischer Spielregeln ist keine Selbstverständlichkeit!

Auch Unternehmen tragen Verantwortung für den Schutz und die Stärkung der Demokratie - und profitieren zugleich von ihr. Denn stabile demokratische Verhältnisse, Rechtsstaatlichkeit und transparente Entscheidungsprozesse sind wichtige Voraussetzungen für Investitionen, Innovation, langfristige Planungssicherheit und nachhaltiges wirtschaftliches Wachstum.

Bei unserer Jahreskonferenz am 17. November steht die Frage nach der Verantwortung von Unternehmen für den Erhalt demokratischer Rahmenbedingungen im Mittelpunkt der Session „Corporate Political Responsibility: Wie weit geht die Verantwortung der Wirtschaft?“ Wir diskutieren, was die schwindende demokratische Stabilität für den Wirtschaftsstandort Deutschland bedeutet und wie Unternehmen mit Populismus und Extremismus umgehen können. Hier können Sie mehr über das Programm unserer Jahreskonferenz erfahren und sich anmelden, um bei dieser und weiteren Diskussionen rund um unternehmerische Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit dabei zu sein.

Die Zukunft einer regelbasierten Weltordnung steht auch im Fokus der 81. Generalversammlung der Vereinten Nationen, die derzeit in New York stattfindet. Angesichts zunehmender geopolitischer Spannungen gilt es, den Multilateralismus als Grundlage der Zusammenarbeit zur Lösung grenzüberschreitender Herausforderungen zu stärken. 

Mit vielfältigen Veranstaltungen vor Ort setzt sich der UN Global Compact dafür ein, den Beitrag der Wirtschaft zu einer fairen und nachhaltigen Weltwirtschaft im Sinne der Agenda 2030 weiter voranzubringen. Um Möglichkeiten der internationalen Zusammenarbeit für Teilnehmer des UN Global Compact wird es zudem in unserem Global Engagement Call kommende Woche, am 30. September, gehen. Hier können Sie sich dazu anmelden. 

Bleiben Sie interessiert, engagiert und den Zehn Prinzipien treu.
Mit freundlichen Grüßen  
Marcel Engel, UN Global Compact Netzwerk Deutschland e.V.

Nachhaltigkeitskommunikation in Zeiten neuer Regulatorik

Kommende Woche tritt die Empowering Consumers Directive (EmpCo) in Kraft. Welche Auswirkungen die neue Direktive für Unternehmen hat und anhand welcher Prinzipien Nachhaltigkeitskommunikation glaubwürdig gestaltet werden kann, das zeigt unsere gemeinsame Handreichung “Glaubwürdige Nachhaltigkeitskommunikation in Zeiten neuer Regulatorik” mit der Stiftung Allianz für Entwicklung und Klima. 

Denn auch wenn mit der EmpCo strengere Anforderungen an Umweltaussagen einhergehen, kann es keine Lösung sein, diese vorsorglich ganz einzustellen! Stattdessen gilt es, konkret, nachvollziehbar und vollständig zu kommunizieren.

Zur Handreichung

Webinarreihe "Corporate Digital Responsibility"

Unternehmen tragen Verantwortung für die sozialen, ökologischen und gesellschaftlichen Auswirkungen der digitalen Technologien, die sie nutzen. Unsere gemeinsame Webinarreihe mit dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung zeigt anhand von konkreten Handlungsfeldern, wie Unternehmen diese Verantwortung wahrnehmen und die Auswirkungen ihrer digitalen Aktivitäten erkennen, bewerten und steuern können:
  1. Verantwortung für die Beschäftigten im Kontext digitaler Arbeit am 13. Oktober 2026
  2. Ökologische Verantwortung einer digitalisierten Leistungserstellung am 25. November 2026
  3. Verantwortung in der digitalen Lieferkette am 21. Januar 2027
  4. Digitale Produktverantwortung am 17. Februar 2027
  5. Gesellschaftliche Digitalverantwortung - Corporate Digital Citizenship am 16. März 2027

Als Unternehmen zu einer Just Transition beitragen

Der Einsatz für eine Just Transition - eine gerecht gestaltete Transformation hin zu einer ökologisch nachhaltigeren Wirtschaft - bedeutet für Unternehmen einerseits die Wahrnehmung ihrer gesellschaftlichen Verantwortung und bringt andererseits unternehmerische Vorteile mit sich. Unser Pitchdeck zum Business Case einer Just Transition unterstützt dabei, das Thema intern zu begründen und voranzutreiben. Es wurde in Zusammenarbeit mit einer Gruppe von Expert*innen sowie Vertreter*innen aus zehn deutschen Unternehmen entwickelt.

Am 13. Oktober findet eine Open Office Hour statt, bei der wir uns zu Just Transition austauschen und ein Q&A stattfindet.

Anmeldung Zur Office Hour
   
Zum Business Case Pitchdeck

Kommende Veranstaltungen

Online

Reporting | Einführung in die Nachhaltigkeitsberichterstattung: Strukturiert einsteigen und langfristig profitieren (Grundlagen)

Auch wenn Ihr Unternehmen nicht von der CSRD betroffen ist – Nachhaltigkeitsberichterstattung bleibt entscheidend: Kund*innen, Banken und B2B-Partner…

Zur Veranstaltung
Köln

Learning-by-Sharing Workshop: Entwicklung von Maßnahmen - Was bedeutet Angemessenheit?

Das Prinzip der Angemessenheit ist zentral im Kontext menschenrechtlicher Sorgfalt, allerdings stellt die konkrete Umsetzung Unternehmen oft vor eine…

Zur Veranstaltung
Berlin

Shared Responsibility. Collective Action for Sustainable Automotive Supply Chains | Sustainable Supply Chains Conference

Companies across global markets are navigating a rapidly changing landscape of sustainability due diligence requirements. For complex automotive…

Zur Veranstaltung
Über 150 Good Practice Beispiele, sieben Berichte und die Möglichkeit zum Peer Benchmarking - unsere umfassende Studie zur Umsetzung menschenrechtlicher Sorgfalt unter dem LkSG ist abgeschlossen! 

Zum Abschluss der Studie haben wir die wichtigsten Erkenntnisse aller Einzelberichte kurz und prägnant für Sie zusammengefasst. Ein neuer Synthesis-Report zeigt außerdem, was sich aus der Analyse für die CSDDD ableiten lässt.

Alle Berichte der Studienreihe

UN Global Compact Teilnehmende auf einen Blick | September 2026

25.499 Unterzeichner weltweit | 1.319 Teilnehmende in Deutschland,
davon 1.277 Unternehmen & 42 Non-Business Teilnehmende