Liebe Mitglieder im UN Global Compact Netzwerk Deutschland,
wer nachhaltig handelt, profitiert auch ökonomisch. Dieses Versprechen, oft zusammengefasst als ‚doing well by doing good‘, wird derzeit zunehmend hinterfragt. Denn geopolitische Konflikte, protektionistische Tendenzen, volatile Märkte und ein politisierter ESG-Diskurs verstärken die Zweifel am kurzfristigen Business Case von Nachhaltigkeit und erhöhen den Druck auf Unternehmen.
Bei unserer Jahreskonferenz am 17. November in Berlin richten wir den Blick auf einen entscheidenden Erfolgsfaktor in diesen unsicheren Zeiten: Resilienz. Indem Nachhaltigkeitsaspekte mitgedacht werden, können Resilienzstrategien sowohl Stabilität und Wettbewerbsfähigkeit sichern als auch die Grundlage für nachhaltige Wertschöpfung im Sinne der Zehn Prinzipien des UN Global Compact legen.
Doch was bedeutet Resilienz konkret? Wie lässt sich verhindern, dass der Fokus auf kurzfristige Krisenbewältigung mittel- bis langfristige Entwicklungspotentiale verdrängt? Und welche politischen und regulatorischen Rahmenbedingungen braucht es, um Resilienz und Nachhaltigkeit zu stärken? Unter dem Motto „Resilienz – Nachhaltigkeit neu definiert?“ werden wir diese Fragen im Rahmen der Plenumsdiskussion unserer Konferenz mit Vertreter*innen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft diskutieren.
Am Konferenznachmittag bieten acht interaktive Workshops und vertiefende Diskussionen die Möglichkeit, gemeinsam Ideen und Strategien für unternehmerischen Erfolg zu entwickeln – von Corporate Foresight über künstliche Intelligenz bis hin zu Zirkularität.
Eine Anmeldung zur Konferenz ist ab sofort hier möglich und wir freuen uns, wenn Sie vor Ort im Allianz Forum Berlin oder virtuell dabei sind!
Bleiben Sie interessiert, engagiert und den Zehn Prinzipien sowie den UNGPs treu. Mit freundlichen Grüßen Marcel Engel, Geschäftsführer, UN Global Compact Netzwerk Deutschland e.V.
42.164 Datenpunkte und fünf neue Reports. Diese geben einen detaillierten Einblick, wie deutsche Unternehmen das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz in den Bereichen Governance, Risikoanalyse, Prävention, Abhilfe und Beschwerdemechanismen umsetzen und basieren auf unserer empirischen Analyse von 254 LkSG-Berichten.
Ab September zeigt eine ergänzende Webinarreihe, was in der Praxis funktioniert und wo Lücken bleiben: Mit konkreten Befunden, Good-Practice-Beispielen aus der Unternehmenslandschaft und Impulsen für die eigene Weiterentwicklung.
Hier geht's zum Download der Publikationen unserer LkSG-Studie.
Corporate Digital Responsibility - neue Webinarreihe
Digitale Technologien verändern Geschäftsmodelle, Arbeitswelten, Produkte und Lieferketten tiefgreifend und für Unternehmen stellt sich die Frage, wie sie Digitalisierung verantwortungsvoll gestalten können. Unsere neue gemeinsame Webinarreihe mit dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) vermittelt einen fundierten Einstieg in zentrale Handlungsfelder der Corporate Digital Responsibility (CDR) und zeigt anhand von Praxisbeispielen, wie Unternehmen ihre Verantwortungen im digitalen Wandel strategisch angehen können.
Ein Blick in unseren Veranstaltungskalender lohnt sich!
In den kommenden Wochen steht im UN GCD einiges an. Informieren Sie sich in unserem Veranstaltungskalender, welche Webinare, Netzwerkangebote und Workshops für Sie von Interesse sein können!
Schlaglicht aus dem Juli: Branchendialog Energiewirtschaft unter unserem Dach
Seit Beginn dieses Monats wird der Branchendialog Energiewirtschaft eigenfinanziert unter dem Dach des UN Global Compact Netzwerk Deutschland fortgeführt. Bislang wurde der Dialog seit seiner Gründung vor dreieinhalb Jahren durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gefördert.
Mit der Entscheidung für eine eigenständig finanzierte Weiterführung setzen die beteiligten Unternehmen, Verbände, Gewerkschaften und zivilgesellschaftlichen Organisationen ein starkes Zeichen: Sie wollen den Dialog und die Zusammenarbeit zu menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten entlang globaler Lieferketten auch künftig gemeinsam gestalten und weitere kollektive Maßnahmen für relevante Lieferketten in der Energiewirtschaft umsetzen.