Women Empowerment aktiv mitgestaltet

02.09.2016

Bonn. Um die Women’s Empowerment Principles (WEPs) für Unternehmen operationalisierbar werden zu lassen sowie für die Prinzipien Ziele setzen und Fortschritte messen zu können, wird aktuell ein WEP Gap-Analyse-Tool entwickelt. In einem Konsultations-Workshop trafen sich dazu kürzlich UN Women Nationales Komitee Deutschland e.V., das Deutsches Global Compact Netzwerk und die GIZ mit Unternehmen und Organisationen, um Ideen zur Verbesserung des Tools zu diskutieren.

Die TeilnehmerInnen des Workshops

In einem konstruktiv und lebhaft geführten Workshop wurden zahlreiche Vorschläge erarbeitet, die eine Nutzung des Tools für Unternehmen erleichtern sollen. Ziel ist es, dem Thema Women Empowerment im öffentlichen Diskurs mehr Relevanz beizubringen.

Ein herzliches Dankeschön geht an die TeilnehmerInnen der Konsultation, zu denen unter anderem die Siemens AG, der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB), TIMA International GmbH, Hara Do sowie die DekaBank Frankfurt gehörten.

Um den Entwicklungsprozess des Tools weiter voranzubringen, werden demnächst die Rückmeldungen aus jenen Konsultationen eingeholt, die in zahlreichen anderen Ländern stattfinden. Im Jahr 2017 soll das WEP Gap-Analyse-Tool vorgestellt werden.

Zum Hintergrund: Die Verringerung des Gender Gap ist ein wichtiges Menschenrechtsziel und eine Wirtschaftsstrategie für mehr Wachstum. Sie ist entscheidend für die Sustainable Development Goals und eine Herausforderung für alle gesellschaftlichen Akteure, auch im Privatsektor. Die Grundsätze zur Stärkung von Frauen in Unternehmen (Women’s Empowerment Principles – WEPs) wurden 2010 nach einer einjährigen internationalen Konsultation von UN Global Compact und UN Women mit dem Ziel lanciert, Unternehmen bei der Stärkung von Frauen am Arbeitsplatz, auf dem Markt und in der Gemeinschaft zu unterstützen.

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