Sustainable Development Goals

Die Vereinten Nationen verabschiedeten im Jahr 2015 insgesamt 17 SDGs, die in 169 Einzelvorgaben spezifiziert wurden. Umsetzungsziel ist das Jahr 2030. Die SDGs prägen die Nachhaltigkeitsdebatte auf nationaler und internationaler Ebene. Sie bieten als globales Zielsystem eine gemeinsame Sprache und einen Kompass für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts.

Die Innovations- und Investitionskraft der Wirtschaft wird für die Erreichung der SDGs eine zentrale Rolle spielen. Für die Realisierung dieser Potenziale benötigt es einen breiten gesellschaftlichen Konsens. Die SDGs formulieren nicht nur Herausforderungen, für deren Bewältigung die Beteiligung von Unternehmen unerlässlich ist. Sie schaffen zugleich massive Potenziale für die Wirtschaft und neue Räume, die durch nachhaltige und verantwortungsvolle Unternehmensführung erschlossen werden können.

Der SDG Compass & Praxisbeispiele

  • Schritt 1: SDGs verstehen

    Schritt 1: SDGs verstehen

    Die Sustainable Development Goals (SDGs) bringen sowohl Herausforderungen als auch Chancen mit sich. Als Orientierungshilfe kann der "SDG Compass" dienen, der dabei hilft, die SDGs anhand unternehmensspezifischer Handlungsspielräume zu priorisieren und entsprechende Maßnahmen daraus abzuleiten.

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  • Schritt 2 und Schritt 3: Prioritäten definieren und Ziele setzen

    Schritt 2 und Schritt 3: Prioritäten definieren und Ziele setzen

    Nachdem sich die Unternehmen in Schritt 1 mit den SDGs vertraut gemacht haben, geht es in Schritt 2 und 3 des SDG Kompasses darum, die jeweiligen Handlungsprioritäten der Unternehmen zu identifizieren und diese mit Zielen zu versehen.

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  • Schritt 4: Integration der SDGs in die Unternehmensstrategie

    Schritt 4: Integration der SDGs in die Unternehmensstrategie

    Der Biotechnologie-Konzern Novozymes befasst sich bereits im Rahmen seiner Möglichkeiten mit der Umsetzung der SDGs.

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  • Schritt 5: SDG Reporting

    Schritt 5: SDG Reporting

    Die Qualität und Quantität der globalen Nachhaltigkeitsberichterstattung hat sich in den letzten Jahren stark erhöht. Das ist freiwilligen Initiativen wie dem Global Compact und vor allem der Global Reporting Initiative (GRI) zu verdanken. Aber auch verstärkte Gesetzgebung wie die EU CSR-Berichtspflicht tragen in großem Maße dazu bei.

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Unterstützung durch das DGCN

Die 17 Sustainable Development Goals

Das Deutsche Global Compact Netzwerk treibt im logischen Anschluss an die zehn Prinzipien des UN Global Compact die Agenda 2030 proaktiv voran. Zusätzlich zu den bewährten Lernformaten, wie Webinaren, fließen die Herausforderungen der SDGs in die tägliche Arbeit des DGCN ein. Damit soll der Dialog der Stakeholder unseres Netzwerks gefördert werden. Die Nachhaltigkeitsziele dienen zusätzlich zum zentralen Prinzip des Global Compact "Act Responsibly, Do No Harm" als Kompass für neue Geschäfts-möglichkeiten der Wirtschaft. Die Integration der SDGs in die Geschäfts-tätigkeiten bietet somit die Möglichkeit für Unternehmen, ihren "Business Case" hervorzuheben.

Hinzu kommt zugleich in jedem Fall die Erwartung, sich mit potenziellen negativen Auswirkungen der Geschäftstätigkeit zu befassen, da die 10 Prinzipien als integraler Bestandteil einer nachhaltigen Entwicklung in die Programmatik der SDGs eingeschrieben sind.Der UNGC fördert als größte globale Initiative für unternehmerische Verantwortung die Entwicklung einer nachhaltigen Zukunft mit verantwortungsvoller Unternehmensführung.

 
 

TOOLS

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SDG Compass

Guides companies on how they can align their strategies as well as measure and manage their contribution to the realization of the SDGs. The SDG Compass presents five steps that assist companies in maximizing their contribution to the SDGs: understanding the SDGs, defining priorities, goal setting, integrating sustainability and reporting.

 
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SDG Industry Matrix

Showcases industry-specific examples and ideas for corporate action related to the SDGs. Presented in a series of publications, each matrix highlights bold pursuits and decisions made by diverse companies for each SDG.

 
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Poverty Footprint

An assessment tool that enables companies and civil society partners to understand corporate impacts on multi-dimensional poverty. As a tool to help implement the SDGs, the Poverty Footprint provides a comprehensive overview of factors that influence poverty, and it emphasizes stakeholder engagement and partnership between companies and civil society as a means for establishing pro-poor business strategies.

 

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Ihr Ansprechpartner

Marcel Engel

Marcel Engel

marcel.engel@giz.de

+ 49 (0)30 7261 4 321

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