Good Practice

Der UN Global Compact versteht sich als ein Dialog- und Lernforum für verschiedene Stakeholder, vor allem Unternehmen. Es soll dem Austausch über Maßnahmen zur gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen und der Vernetzung aller teilnehmenden Institutionen dienen.

Zum Lernen dienen vor allem gute Beispiele. Unsere Datenbank umfasst zahlreiche Projekte und Anregungen, wie andere Akteure die Nachhaltigkeitsthemen in ihre unternehmerische Praxis integrieren.

Die Good Practices finden Sie hier nach Themen geordnet.

Menschenrechte & Arbeitsnormen

  • Best Practice Kinder- und Arbeitsrechte

    Kinder- und Arbeitsrechte: Das Beispiel Merck

    Jede Tätigkeit, die für Kinder aufgrund ihres Alters zu gefährlich ist, ihre körperliche und seelische Entwicklung beeinträchtigt und den Schulbesuch verhindert, wird als Kinderarbeit bezeichnet. Zu den schlimmsten Formen zählen Sklaverei oder Zwangsarbeit. Nach Schätzungen von UNICEF, ILO und der Weltbank sind weltweit knapp 170 Millionen Kinder betroffen. Davon leiden 85 Millionen Kinder unter Arbeitsbedingungen, die gefährlich und ausbeuterisch sind. Auch deutschen Unternehmen kann das Thema Kinderarbeit innerhalb ihrer weiterverzweigten Lieferketten begegnen, so etwa beim Rohstoffabbau in Entwicklungs- und Schwellenländern. Was Unternehmen machen können, um Kinderarbeit in ihrem Wertschöpfungsprozess auszuschließen, zeigt Merck anhand von Maßnahmen innerhalb seiner Glimmer-Lieferkette.

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  • Das Tchibo "WE"-Projekt: Arbeitsbedingungen im Dialog verbessern

    Das Tchibo "WE"-Projekt: Arbeitsbedingungen im Dialog verbessern

    Viele Artikel von Tchibo werden in Fabriken in Schwellen- und Entwicklungsländern hergestellt. Die Durchsetzung von Sozialstandars wie faire Löhne, Arbeitsschutz und Versammlungsfreiheit stellt dabei eine große Herausforderung dar. Fabrikkontrollen – sogenannte Sozialaudits – allein reichen nicht aus, um die Arbeitsbedingungen langfristig zu verbessern. Zudem scheitert die Umsetzung von Sozialstandards häufig an der mangelnden Einbeziehung der Beschäftigten. Hier setzt das Lieferantentrainingsprogramm "Worldwide Enhancement of Social Quality" ("WE") von Tchibo an, das den Dialog aller relevanten Akteure in den Mittelpunkt rückt. Das Programm entstand 2007 aus einer Entwicklungspartnerschaft mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH (GIZ) und dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und wurde in einer mehrjährigen Pilotphase erprobt.

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Umwelt & Klima

  • MAN: Klimaschutz richtig managen und strategisch einbinden

    MAN: Klimaschutz richtig managen und strategisch einbinden

    Für ein effektives Klimamanagement sollten Unternehmen zunächst die wesentlichen Emissionsquellen entlang der gesamten Wertschöpfungskette identifizieren und messen. Das Carbon Accounting hilft ihnen dabei, die Treibhausgasemissionen systematisch zu erfassen, um eine Treibhausgasbilanz, bzw. einen Corporate Carbon Footprint zu erstellen. Dieser kann im Rahmen der Nachhaltigkeitsberichtserstattung oder zum Emissionsmanagement genutzt werden. Unternehmen können sich als Leitfäden an den Empfehlungen des Greenhouse Gas Protocols orientieren.

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  • Nachhaltiges Wassermanagement bei Bayer

    Nachhaltiges Wassermanagement bei Bayer

    Auf Basis der bestehenden Umweltmanagementsysteme hat Bayer ein Programm zur gezielten und fortlaufenden Verbesserung der wasserbezogenen Betriebsabläufe etabliert. Dabei geht es sowohl um den Schutz von Ressourcen als auch um deren effiziente Nutzung. Hierzu hat man 2013 anhand des WBCSD (World Business Council for Sustainable Development) Global Water Tool ein Screening aller umweltrelevanten Standorte in Bezug auf Wasserknappheit vorgenommen. Dabei wurde zum Beispiel überprüft, ob bereits wasserrelevante Strategien, Ziele und Initiativen sowie ein entsprechendes Risikomanagement vorliegen.

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  • Kreislaufwirtschaft/Circular Economy: Das Beispiel Daimler

    Kreislaufwirtschaft/Circular Economy: Das Beispiel Daimler

    Ein gutes Beispiel für eine gelingende Kreislaufwirtschaft kann die Automobilindustrie liefern. Die hier eingesetzten Materialien werden in der Regel sachgemäß entsorgt und liefern ein hohes Recyclingpotenzial. Daimler macht am „Life Cycle Overview“ für die aktuellen PKW-Modelle seit 2009 deutlich, wie die Kreislaufwirtschaft bei der Produktion von Beginn an mitgedacht werden kann – mithilfe von Analysen zum gesamten Produktlebenszyklus.

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Korruptionsprävention

Sustainable Development Goals

  • Schritt 1: SDGs verstehen

    Schritt 1: SDGs verstehen

    Die Sustainable Development Goals (SDGs) bringen sowohl Herausforderungen als auch Chancen mit sich. Als Orientierungshilfe kann der "SDG Compass" dienen, der dabei hilft, die SDGs anhand unternehmensspezifischer Handlungsspielräume zu priorisieren und entsprechende Maßnahmen daraus abzuleiten.

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  • Schritt 2 und Schritt 3: Prioritäten definieren und Ziele setzen

    Schritt 2 und Schritt 3: Prioritäten definieren und Ziele setzen

    Nachdem sich die Unternehmen in Schritt 1 mit den SDGs vertraut gemacht haben, geht es in Schritt 2 und 3 des SDG Kompasses darum, die jeweiligen Handlungsprioritäten der Unternehmen zu identifizieren und diese mit Zielen zu versehen.

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  • Schritt 4: Integration der SDGs in die Unternehmensstrategie

    Schritt 4: Integration der SDGs in die Unternehmensstrategie

    Der Biotechnologie-Konzern Novozymes befasst sich bereits im Rahmen seiner Möglichkeiten mit der Umsetzung der SDGs.

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  • Schritt 5: SDG Reporting

    Schritt 5: SDG Reporting

    Die Qualität und Quantität der globalen Nachhaltigkeitsberichterstattung hat sich in den letzten Jahren stark erhöht. Das ist freiwilligen Initiativen wie dem Global Compact und vor allem der Global Reporting Initiative (GRI) zu verdanken. Aber auch verstärkte Gesetzgebung wie die EU CSR-Berichtspflicht tragen in großem Maße dazu bei.

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Reporting

Lieferkette

  • Nachhaltigkeit in der Lieferkette bei Bosch

    Nachhaltigkeit in der Lieferkette bei Bosch

    Um Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu fördern, hat Bosch 2012 gemeinsam mit vier Unternehmen ein Lieferantenprogramm in China gestartet: ResQ. Um Transparenz und Nachhaltigkeit in die Lieferkette zu bringen, wurden zunächst Verträge zwischen Lieferanten und Bosch geschlossen, die die Beschaffungsmaßnahmen regulieren sollten. Die International Labor Organisation (ILO)-Verordnung und bestimmte Umweltstandards galten als Mindestanforderung. Überprüft wurde dies durch Audits. Inzwischen ist dieser Prozess für alle Zulieferer bindend.

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CSR-Management

  • Stakeholder-Dialog – Beispiele von DAW und BASF

    Die BASF pflegt traditionell einen engen Kontakt zu Stakeholdern. Im Laufe der Zeit hat das Unternehmen zusätzlich zu den nach wie vor wichtigen „klassischen“ Formen des Dialogs auch neue Ansätze entwickelt. Hierzu nutzt man verschiedene Formen, Stakeholder einzubeziehen.

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  • Tone from the top – Wie Leitbilder „funktionieren“

    Tone from the top – Wie Leitbilder „funktionieren“

    Nachhaltigkeit als Managementauftrag wird immer häufiger bei der Ausformulierung von Unternehmensleitbildern verwendet. Damit es hier nicht bei einem Lippenbekenntnis bleibt, kommt es darauf an, dass alle Führungskräfte und Mitarbeiter die Koordinaten der Unternehmenskultur verinnerlichen und wissen, ob ihre Arbeit mit den Unternehmenswerten und Prinzipien im Einklang steht. Leitbilder fördern also zu allererst Glaubwürdigkeit. Vor allem jedoch zeigen sie im alltäglichen Management Handlungsspielräume auf. Sie schaffen nämlich im Innern Sicherheit und Klarheit über mögliche Risiken und Chancen für die Reputation sowie den Erfolg des Unternehmens und machen das Unternehmen nach außen hin berechenbar.

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  • Nachhaltigkeit als Business Case: memo und TÜV Rheinland

    Nachhaltigkeit als Business Case: memo und TÜV Rheinland

    Die Umsetzung unternehmerischer Verantwortung ist eine Querschnittsaufgabe, da in allen Geschäftsaktivitäten die ökonomischen, ökologischen und sozialen Aspekte berücksichtigt und in die bestehenden Prozesse integriert werden müssen, um ihre negativen Auswirkungen auf Mensch und Umwelt zu reduzieren. Das benötigt klar definierte Zuständigkeiten und Abläufe, die das CSR-Management eines Unternehmens vorgibt. An den bereits bestehenden Leitbildern und Unternehmenswerten orientiert, entwirft es eine Nachhaltigkeitsstrategie mit wesentlichen Handlungsfeldern. Daran kann man Nachhaltigkeitsziele formulieren, Maßnahmen ausrichten und letztendlich Ergebnisse messen.

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