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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde des DGCN,

der April stand ganz unter dem Zeichen der Teilnehmerkonferenz. In diesem Newsletter möchten wir einen Rückblick auf die Veranstaltung werfen und gleichzeitig auf weitere spannende Lern- und Dialogformate in den kommenden Monaten hinweisen.

Vor vollem Haus fand unsere Frühjahrs-Teilnehmerkonferenz am 11. April in Berlin statt. Im Rahmen der DGCN-Dialogserie „Unternehmen 2030“ widmete sich diese dem Thema „Zukunft der Arbeit“. Zum Auftakt präsentierten hochkarätige Stakeholder - darunter Vorstandsmitglieder von DAX-Unternehmen, der DGB-Chef und die Leiterin der ILO in Deutschland – ihre Perspektiven. Dem Plenum folgten drei interaktive Workshops zu den zentralen Themen: Digitalisierung, Arbeitsstandards und Verteilungsgerechtigkeit. Im Abschlussplenum wagten renommierte Vordenker einen Blick in die Zukunft.
Ein klares Fazit aus den reichhaltigen und vielfältigen Debatten lässt sich schwer schließen. Ungewissheit, Unsicherheit aber auch erheblicher Gestaltungspielraum in Bezug auf die Arbeit der Zukunft kamen zutage. In diesem Zusammenhang ist mir besonders das Zitat einer der Keynote-Speaker in Erinnerung geblieben: “Diskontinuitäten und die Kraft der Übersummativität werden unterschätzt“ - wie auch die Festlegung eines anderen „…in einer digitalisierten Gesellschaft stellt sich die Frage, wie man Kontinuität von Lebensläufen der Diskontinuität von Wertschöpfung gegenüberstellt…“. Für diejenigen, die nicht an dieser erkenntnisreichen Konferenz teilnehmen konnten oder die Gespräche Revue passieren lassen wollen, haben wir diesmal ein etwas ausführlicheres Protokoll erstellt, welches Sie hier finden. Ebenso möchten wir Sie noch einmal einladen, die Expert Papers zu den Workshop-Themen der Konferenz zu lesen.

Blicken wir nun auf die nahe Zukunft: Am 5. Juni findet die Veranstaltung „Interner CO2-Preis in Unternehmen“ in Berlin statt. Die Multi-Stakeholder Diskussionsveranstaltung verfolgt das Ziel, gemeinsam konkrete Empfehlungen und Ideen zur Umsetzung eines internen CO2-Preises in Unternehmen zu erarbeiten und zu diskutieren, welchen Beitrag dieser für den Übergang in eine <2°C-Wirtschaft leisten kann. Wir freuen uns über Ihre Anmeldung unter diesem Link.

Darüber hinaus möchten wir auf unser Qualifizierungsangebot „Fit für den NAP“ hinweisen. Die Bundesregierung fordert mit dem Nationalen Aktionsplan „Wirtschaft und Menschenrechte“ (NAP) alle Unternehmen auf, bis 2020 „Prozesse menschenrechtlicher Sorgfalt“ einzuführen. Das Qualifizierungsprogramm des DGCN unterstützt Sie bei der systematischen Umsetzung der im NAP geforderten Maßnahmen und hilft Ihnen, (potentiell) nachteilige Auswirkungen Ihres Handelns auf Menschen und Gesellschaft zu identifizieren sowie mit der Implementierung von Maßnahmen, die die Achtung der Menschenrechte in Ihrem Unternehmen sicherstellen, zu beginnen. Für das Qualifizierungsangebot können Sie sich noch bis zum 15. Mai anmelden.

Weitere Informationen zu unserem reichhaltigen Angebot an Coachings & Webinaren für Unternehmen im Bereich Menschenrechte & Arbeitsnormen, Umwelt & Klima, Korruptionsprävention und Reporting finden Sie auf unserer Webseite.

Mit freundlichen Grüßen

Marcel Engel

Leiter der Geschäftsstelle
Deutsches Global Compact Netzwerk

 

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Protokoll der Teilnehmerkonferenz "Unternehmen 2030: Zukunft der Arbeit"

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17. Mai 2018 | Webinar: Klimaanpassung

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Weitere Veranstaltungen finden Sie hier

Die nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs)

Für nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster sorgen

Der Wandel zu einer Wirtschafts- und Lebensweise, die die natürlichen Grenzen unseres Planeten respektiert, kann nur gelingen, wenn wir unsere Konsumgewohnheiten und Produktionstechniken umstellen. Dazu sind international gültige Regeln für Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz wichtig.


SDG 12
 

Neue Teilnehmer im Deutschen Netzwerk

Wir begrüßen herzlich als neue Teilnehmer:

  • Bader GmbH & Co. KG
  • Organization for Science, Education and Global Society gGmbH
  • Democracy Reporting International gGmbh
  • Erhard Luttkau GmbH
  • bdg Gonsulting GmbH

      UN Global Compact in Zahlen

      Business Teilnehmer: 9.713 davon in Deutschland: 398

      Non-business Teilnehmer: 3.251, davon in Deutschland: 61


                                       Stichtag: 30.04.2018