UN Global Compact fordert unternehmensinternen CO2 Preis von $100

25.04.2016

UN Global Compact fordert unternehmensinternen CO2 Preis von $100

Im Rahmen der Unterzeichnung des Pariser Klimaabkommens am Freitag den 22.04.2016 rief UN Global Compact Exekutivdirektorin Lise Kingo Unternehmen dazu auf, einen internen CO2 Preis von $100 festzusetzen.

Zum einen sollen durch diese Aufforderung Innovationen und Investitionen angetrieben, zum anderen ein weiterer Schritt in Richtung 1,5 Grad kompatible Weltwirtschaft gemacht werden. Darüber hinaus würde die unternehmensinterne Preissetzung zu einer intensiveren Auseinandersetzung mit dem Thema Klima in der Unternehmensstrategie und in Investitionsprozessen führen, so Kingo.

Im Zuge dieser Entwicklungen kamen am Freitag 50 GeschäftsführerInnen mit rund 200 hochrangigen RegierungsvertreterInnen zusammen, um das Vorgehen und die weiteren Schritte in Richtung einer 2 Grad kompatiblen Wirtschaft zu besprechen. Sowohl Regierungen als auch die Privatwirtschaft müssten ihre Investitionsentscheidungen besser aufeinander abstimmen, so UN Generalsekretär Ban Ki-moon. Dabei gebe das Pariser Abkommen dem Privatsektor immenses Potential, die saubere und nachhaltige Weltwirtschaft von Morgen mitzugestalten.

Der UN Global Compact fordert Unternehmen dazu auf, an der Klimaschutzinitiative
Caring for Climate  teilzunehmen und bis 2020 einen internen CO2 Preis von $100 festzusetzen. Bis jetzt haben sich 68 Firmen aus 20 Branchen mit einem kombinierten Marktwert von über 2 Billionen USD dazu verpflichtet, CO2 Preissetzung in ihre langfristige Unternehmensstrategie zu integrieren. 

Weiterführende Informationen finden Sie auf der Website des UN Global Compact.

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