Wirtschaft und Menschenrechte – Multiplikatorentraining in München

07.10.2016

Was wird von Unternehmen im Hinblick auf das Lieferkettenmanagement erwartet? Wie werden menschenrechtliche Risiken innerhalb der Geschäftspraxis ermittelt? Und wie können Prozesse menschenrechtlicher Sorgfalt im Unternehmen angestoßen werden? Dies waren Fragen, denen sich das DGCN und twentyfifty gemeinsam mit den Industrie- und Handelskammern aus Bayern kürzlich im Rahmen eines Multiplikatoren-Trainings bei der Handwerkskammer München und Oberbayern widmeten.

Multiplikatoren-Training in München

Mit menschenrechtlicher Sorgfaltspflicht setzen sich vermehrt auch kleine und mittlere Unternehmen auseinander. Um der wachsenden Nachfrage nach diesen Themen begegnen zu können, arbeitet das DGCN mit Multiplikatoren wie Kammern und Verbänden zusammen, um das bestehende Know-how weiter auszubauen. Bei dem Training in München gaben das DGCN und twentyfifty den Mitarbeitern der Kammern das notwendige Rüstzeug an die Hand, um ihre Mitgliedsunternehmen hinsichtlich des Themas sensibilisieren und beraten zu können. In Fallbeispielen übten sich die Mitarbeiter, die vorzugsweise aus den Außenwirtschaftsabteilungen kamen, in typischen Beratungssituationen. Trainingsinhalte waren darüber hinaus die Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte, der Prozess menschenrechtlicher Sorgfalt sowie ein Überblick über relevante Informationsquellen.

Um die Reichweite und Sensibilität von Menschenrechtsfragen in Unternehmen zu vergrößern, wird am 10. November ein weiteres Training in Bayern bei der IHK Nürnberg stattfinden. Adressiert sind dann die KMU selbst.

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