Nachlese: Multi-Stakeholder Workshop „Moderne Sklaverei und Arbeitsausbeutung“

13.12.2019

Am 4. Dezember 2019 fand der Multi-Stakeholder Workshop "Moderne Sklaverei und Arbeitsausbeutung" in Berlin statt. Hierbei wurden themenspezifische Informationen und spannende Impulse von Experten an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vermittelt.

Laut Schätzungen der International Labour Organisation (ILO) gab es im Jahr 2016 weltweit rund 40,3 Millionen moderner Sklaven, ein Großteil davon in der Privatwirtschaft. Um angesichts dieser Herausforderungen besser zu verstehen, worum genau es beim Thema moderne Sklaverei geht, wie sie entsteht und was Unternehmen und andere Stakeholder konkret tun können, um Risiken wirksam zu begegnen, lud das Deutsche Global Compact Netzwerk am 4. Dezember 2019 Teilnehmende aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Politik zu einem Multi-Stakeholder-Workshop nach Berlin ein.

Nachlese: Multi-Stakeholder Workshop „Moderne Sklaverei und Arbeitsausbeutung“
Nachlese: Multi-Stakeholder Workshop „Moderne Sklaverei und Arbeitsausbeutung“
 

Nach einer thematischen Einführung durch Laura Curtze, Leiterin Wirtschaft & Menschenrechte beim Deutschen Global Compact Network, gaben zwei Impulsvorträge den Teilnehmenden vertiefende Einblicke in praktische Aspekte. Philipp Schwertmann, Leiter des Fachbereichs „Migration und gute Arbeit“, ARBEIT UND LEBEN - DGB/VHS Berlin-Brandenburg, berichtete über Dynamiken von Arbeitsausbeutung in Deutschland. Der Input von Felicitas Weber, KnowTheChain Project Lead beim Business & Human Rights Resource Centre, lenkte die Aufmerksamkeit auf die Unternehmens- sowie die Investoren-Perspektive zu moderner Sklaverei und Arbeitsausbeutung.

Die anschließenden Break-Out Sessions dienten der Diskussion der Teilnehmenden und der Vertiefung einzelner Fragestellungen. In der Nachlese finden Sie eine komprimierte Version der Diskussionsergebnisse sowie der Inhalte der Einführung und der Impulsvorträge. Zudem enthält diese hilfreiche weiterführende Links.

Zur vollständigen Nachlese

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Zur DGCN Studie „Moderne Sklaverei und Arbeitsausbeutung“

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