Executive Update: Stakeholder fordern bei der Schließung der SDG-Finanzierungslücke Unterstützung von lokalen Kapitalmärkten

02.05.2019

Zahlreiche Stakeholder-Gruppen kamen Mitte April im Hauptsitz der Vereinten Nationen in New York zusammen, um über die Rolle lokaler Kapitalmärkte bei der Schließung der Finanzierungslücke der Sustainable Development Goals (SDGs) zu diskutieren.

„Börsen können als Brücke für die SDGs fungieren", sagte James Zhan, Director of Investment and Enterprise der Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung anlässlich der "SDG Investment Fair". Er betonte, dass alle Akteure zusammenarbeiten müssten, damit dies funktioniere.

UN-Flagge

Die nachhaltigen Entwicklungsziele geben dem öffentlichen und privaten Sektor einen gemeinsamen Rahmen zur möglichen Zusammenarbeit, um die Agenda 2030 voranzubringen. Börsen spielen dabei eine wichtige Rolle, beispielsweise bei der Verbesserung der Transparenz auf lokalen Märkten, bei der Aufklärung lokaler Stakeholder und bei der Entwicklung von Finanzprodukten, die sich an den SDGs ausrichten. Während der Diskussionsrunde wurde betont, dass Börsen, Policymaker, Regulierungsbehörden, Investoren und die Zivilgesellschaft verstärkt zusammenarbeiten müssen, um ein Umfeld zu schaffen, in dem private Finanzakteure die SDGs noch stärker unterstützen können.

Die "SDG Investment Fair" fand am Rande des "ECOSOC Partnership Forums" statt und brachte Politiker*innen und Unternehmer*innen zusammen, um Investitionsmöglichkeiten, Richtlinien und Vorschriften zur Schließung der SDG-Investitionslücke zu diskutieren.

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