Gesetzliche Regulierung, Verbraucherinteressen und Risikominimierung: Neue Studie zum Business Case für Nachhaltigkeit

11.01.2018

In einer neuen Metastudie von Dezember 2017 mit dem Titel „Unternehmen und Menschenrechte: Was der Gesetzgeber fordert, Verbraucher wollen und die Wirtschaft erwartet“ werten die Autoren zahlreiche Quellen aus und zeigen einen Narrativ auf, warum Unternehmen nachhaltig und verantwortungsvoll handeln sollten.

Ein erheblicher Treiber sind demnach gesetzliche Regulierungen: in Deutschland und im europäischen Ausland sehen wir einen klaren Trend zu mehr Transparenz in Lieferketten, in Frankreich und den Niederlanden können auch deutsche Unternehmen von Haftungsfragen betroffen sein.

Daneben gibt es aber auch bei Anforderungen der Verbraucher und Kunden ein deutliches Bild. Eine klare Mehrheit der Befragten fordert in den ausgewerteten Studien die Unternehmen auf, sich noch mehr als bisher für soziale und ökologische Nachhaltigkeit zu engagieren.

Dass sich dies für die Unternehmen rechnet belegen Daten von 2017, die einen Zusammenhang zwischen unternehmerischer Nachhaltigkeit und unternehmerischer Profitabilität zeigen: zwischen 0,5 und 4,8% höhere Gewinne erzielen demnach Unternehmen, die sich aktiv für Nachhaltigkeit einsetzen.

Die Studie ist bei „Löning Human Rights & Responsible Business“ erschienen und frei verfügbar.

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