Executive Update: "Temperatures are rising, your voice should too"

08.01.2020

Lise Kingo, Generalsekretärin des UN Global Compact, ruft in ihrem aktuellen Executive Update Unternehmen dazu auf, ihre Ambitionen für mehr Klimaschutz signifikant zu verstärken und einzufordern. Mit Blick auf die Ergebnisse der vergangenen UN-Klimakonferenz (COP 25) in Madrid, die Mitte Dezember zu Ende ging, wurde deutlich, dass wir noch lange nicht da stehen, wo wir im Hinblick auf die Klimakrise stehen sollten. Was eine wichtige Gelegenheit sein sollte, mehr Ehrgeiz zu zeigen, wurde stattdessen zu einem der längsten UN-Klimagespräche in der Geschichte.

Auch wenn die politischen Verhandlungen im Rahmen der COP25 nahezu ergebnislos verliefen, senden Unternehmen, Investoren, Städte und weitere nicht-staatliche Akteure erste Signale zur Verstärkung ihrer Ambitionen in Richtung einer Green Economy. Mehr als 170 Unternehmen folgten bisher dem Aufruf des UN Global Compact zur Teilnahme an der Kampagne "Business Ambition for 1.5°C" mit dem Ziel, wissenschaftsbasierte Klimaziele in Einklang mit einer 1.5°C Beschränkung der globalen Erderwärmung zu setzen und ab 2030 emissionsfrei zu agieren.

ExecutiveUpdate

Während sich die Länder darauf vorbereiten, ihre Klimaschutzpläne im nächsten Jahr zu verbessern, spielen führende Wirtschaftsvertreter und Investoren laut Lise Kingo eine entscheidende Rolle, an Regierungen zu appellieren, ihre Klimaambitionen ebenfalls dringend zu verstärken. Es bedarf CEOs und mutige Vertreter*innen der Wirtschaft, selbst als Klimaaktivisten zu agieren und ihre Stimme für verstärkte Maßnahmen seitens der Regierungen zu erheben. 

Hier geht es zum vollständigen Bericht des UNGC (englische Version)
  


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