Qualifizierungsprogramm "FIT FÜR DEN NAP" - Global Handeln mit Verantwortung

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Neue Initiativen und Gesetze auf internationaler und nationaler Ebene rücken Menschenrechte sowie Arbeits- und Sozialstandards immer weiter in den Fokus. Die Bundesregierung forderte kürzlich mit dem Nationalen Aktionsplan „Wirtschaft und Menschenrechte“ (NAP) alle Unternehmen auf, bis 2020 „Prozesse menschenrechtlicher Sorgfalt“ einzuführen. Die Umsetzung wird ab 2018 regelmäßig überprüft.

 

Wie kann sich Ihr Unternehmen auf diesen Check vorbereiten?

Das Qualifizierungsprogramm vom DGCN in Kooperation mit dem BIHK unterstützt Sie bei der systematischen Umsetzung der im NAP geforderten Maßnahmen. Begleitet von der Managementberatung twentyfifty, identifizieren Sie (potentiell) nachteilige Auswirkungen Ihres Handelns auf Menschen und Gesellschaft und beginnen mit der Implementierung von Maßnahmen, die die Achtung der Menschenrechte in Ihrem Unternehmen sicherstellen.

Ihr Nutzen

  • Klares Verständnis über die (potenziellen) Auswirkungen Ihrer Geschäftstätigkeit auf Menschenrechte
  • Unterstützung bei der Entwicklung tragfähiger Prozesse für menschenrechtliche Sorgfalt in Ihrem Unternehmen
  • Aktives Risikomanagement und verbesserte Beziehungen zu Lieferanten und Geschäftspartnern
  • Steigerung der Reputation und hohe Glaubwürdigkeit des Programms durch Angliederung an das DGCN und die UN
  • Enge Abstimmung mit den zuständigen Ministerien und auf den Prüfprozess abgestimmte Inhalte sowie Netzwerk-möglichkeit zu anderen Unternehmen und der Politik

Ablauf des Programms

Das Qualifizierungsprogramm besteht aus 5 Modulen zwischen Oktober 2017 und Mai 2018.

Ablauf NAP ab Oktober 2017

Welche Ressourcen muss ich aufbringen?

  • Teilnahme an zwei Präsenztrainings, einem zweistündigen Webinar sowie bei Bedarf an individuellen Beratungsgesprächen
  • Bereitschaft im Rahmen der Praxisphase die erarbeiteten Maßnahmen im eigenen Unternehmen umzusetzen
  • Die Kosten für die Teilnahme sind nach Größe des Unternehmens gestaffelt
Größe des Unternehmens (Umsatz) Kosten für die Teilnahme
> 500 Mio. Euro 1.500 Euro
< 500 Mio. Euro 750 Euro

Anmeldung

Die Anmeldung und Entrichtung der Teilnahmegebühr erfolgt hier

Bitte melden Sie sich spätestens bis zum 15. September 2017 verbindlich an.

Falls Sie nicht am gesamten Programm teilnehmen können, aber an dem Einstiegsworkshop mit dem Titel "Mit Menschenrechtlicher Sorgfalt loslegen" am 10. Oktober interessiert sind, ist hier auch separat eine Anmeldung möglich.

 

Einen Bericht zu unseren Aktivitäten im Jahr 2016 zum Nationalen Aktionsplan Wirtschaft & Menschenrechte finden Sie hier.

Bei Interesse an den Veranstaltungen melden Sie sich gerne direkt auf der Veranstaltungsseite an oder kontaktieren Philipp Bleckmann.

INFO

Neue rechtliche Rahmenbedingungen

Der Nationale Aktionsplan „Wirtschaft und Menschenrechte“ wurde 2016 verabschiedet und setzt die UN Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte um. Die Bundesregierung erwartet von allen Unternehmen, dass sie bis 2020 „Prozesse menschenrechtlicher Sorgfalt“ einführen und kündigte an, dies ab 2018 in Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern jährlich zu prüfen. Sofern keine ausreichende Umsetzung erfolgt, behält sich die Bundesregierung vor, weitergehende Schritte bis hin zu gesetzlichen Maßnahmen zu ergreifen.

International operierende Unternehmen sind auch durch die Gesetze anderer Länder betroffen – z.B. den Modern Slavery Act (UK), Devoir de Vigilance (F) und die Sorgfaltspflicht zu Kinderarbeit in der Lieferkette (NL).

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