20. Juni 2016 | Diskussionsveranstaltung: "Menschenrechtliche Risiko- und Auswirkungsanalyse"

Ein zentrales Element der Umsetzung der unternehmerischen Sorgfaltspflicht zur Achtung der Menschenrechte ist es, die Auswirkungen der eigenen Geschäftstätigkeit auf die Menschenrechte zu ermitteln. Diese gemeinsame Veranstaltung des Deutschen Instituts für Menschenrechte und des DGCN soll einen Eindruck der Umsetzungspraxis deutscher bzw. europäischer Unternehmen gewähren.

Ort/Location
Berlin
Brandenburgische Akademie der Wissenschaften Einsteinsaal Jägerstr. 22/23 10117 Berlin

Veranstalter/Organizer
DGCN, Deutsches Institut für Menschenrechte

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Ein zentrales Element der Umsetzung der unternehmerischen Sorgfaltspflicht zur Achtung der Menschenrechte ist es, die Auswirkungen der eigenen Geschäftstätigkeit auf die Menschenrechte zu ermitteln. Die proaktive und kontinuierliche Ermittlung menschenrechtlicher Risiken und tatsächlicher Auswirkungen bildet die Grundlage für weitere Maßnahmen der Integration menschenrechtlicher Sorgfalt im Unternehmen. So zum Beispiel für die Entwicklung von Leitlinien und Handlungsanleitung für zuständige Managerinnen und Manager, Mitarbeitende, Zulieferer und Geschäftspartner; für Beschwerdemanagement und Wiedergutmachung und für eine angemessene Fortschrittsmessung und Kommunikation.

Immer mehr Unternehmen beginnen, ihre eigenen Prozesse menschenrechtlicher Sorgfalt zu entwickeln. Durch die große Vielfalt an Geschäftsmodellen und Unternehmenstätigkeiten – und damit einhergehend unter-schiedlichen Risiken für nachteilige menschenrechtliche Auswirkungen – gibt es kein Patentrezept für die Umsetzung menschenrechtlicher Sorgfalt. Auch die Ansätze zur Ermittlung von menschenrechtlichen Risiken und Auswirkungen sowie der Umgang mit den identifizierten Herausforderungen variieren. Sie unterscheiden sich in ihrer Tiefe und ihrem Umfang in Abhängigkeit von Branche, Größe, Geschäftstätigkeit und Struktur der eigenen Wertschöpfungsketten.

Diese gemeinsame Veranstaltung des Deutschen Instituts für Menschenrechte und des DGCN soll einen Eindruck der Umsetzungspraxis deutscher bzw. europäischer Unternehmen gewähren.


Eröffnung:
Dr. Anna Würth, Leiterin der Abteilung Menschenrechtspolitik International, Deutsches Institut für Menschenrechte

Referenten:
Dr. Bärbel Kofler, Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe
Cornelia Heydenreich, Teamleiterin Unternehmensverantwortung, Germanwatch
Sibylle Baumgartner, Head of Corporate Responsibility, Kuoni Travel Management Ltd

Moderation:
Deniz Utlu, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Deutsches Institut für Menschenrechte



Dokumente zur Veranstaltung

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